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Geschlosse Gesellschaft

Worum geht's?

Die Dokumentation „Geschlossene Gesellschaft“ begleitet vier Münchener Clubs auf ihrem Weg durch die Krise. Besonders die Veranstaltungsbranche kämpft in der Pandemie ums Überleben und gegen das Vergessen. Clubs und Konzertlocations stehen bei voller Auslastung als Letzte in der Öffnungskette. Wir blicken in der Langzeitbeobachtung hinter die geheimnisvolle Clubtür. In Zeiten von steigenden Corona-Zahlen und sich immer wieder aufschiebenden Öffnungs-Horizonten, will sich zwischen leeren Kühlschränken und verstaubten DJ-Pults aber kein Eindruck von Tristesse und Existenzängsten aufdrängen. Vielmehr entpuppt sich eine oft auf den Party-Rausch reduzierte Kulturszene als kreativ und krisenfest. Tanzflächen werden zu Teststationen, Bars zu Fernsehstudios umfunktioniert. Streaming statt Stagnation – die Musik ist in der Pandemie ruhiger geworden, aber nie ganz still.

Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Clubbetreiber*innen und ihr Umgang mit der betäubenden Ungewissheit inmitten einer gesellschaftlichen Krise. Die Dokumentation hält die Transformation des Nachtlebens bis zur ekstatischen Wiederauferstehung eines generationsübergreifenden Sehnsuchtsorts als filmisches Zeitdokument fest – authentisch, überraschend und bildlich nicht selten surreal.

„Geschlossene Gesellschaft“ ist der inspirierende Überlebenskampf eines Lebensentwurfs, der mit Social Distancing, Kontakt-und Ausgangsperre nicht bestehen kann.

Die Clubs
Backstage Kulturzentrum

Mit 5 Bühnen eine der wichtigsten Anlaufstellen in München für Live Musik. Hier werden Wände und Bars eingerissen, renoviert, besser gemacht für den Neustart. Konzerthallen werden in der Pandemie zu Corona Teststellen und Gärtnereien umfunktioniert.

Harry Klein

Eine der wichtigsten Adressen für elektronische Musik in München. Divers, engagiert in sozialen Themen wie LGBTQ und Gender Equality. Hier wurde der Club zum Live Stream Studio umgebaut. Die Bar zur Bildregie umfunktioniert.

P1 Club

Einer der ältesten Clubs der Stadt, international bekannt. Hier stellt man sich vor allem die Frage, wie das Feiern nach der Pandemie aussehen wird. Was erwarten die Gäste, worauf muss man sich als Betreiber:in einstellen?

Milla Club

Unscheinbar und gut versteckt im Gärtnerplatzviertel. Eine kleine unterirdische Bühne mitten in der Stadt. Hier ist man kreativ, im Sommer wird das Bier eben aus dem Bürofenster heraus verkauft. Nebenbei werden Livestreams gesendet und Schallplatten gepresst.

Die Unterstützer*innen

Hier könnte dein Name stehen! Wir führen jeden namentlich auf, der uns unterstützt. Natürlich nur wer möchte. Mit eurer Hilfe haben wir eine größere Chance, die Clubs bis zum Happy End zu begleiten.

Die Doku ist ein generationsübergreifendes Zeitdokument. Wir alle vermissen das kulturelle Leben, das Miteinander, das Gefühl, dass ein wunderbarer Abend nie enden mag. „Geschlossene Gesellschaft“ ist unser aller Ausdruck von Sehnsucht und somit unser gemeinsamer Film.

Wollt ihr im Abspann stehen, ein individuelles Filmplakat haben oder WTF! VIP-Gäste auf der Filmpremiere sein? Dann checkt unser Crowdfunding:

https://www.startnext.com/geschlossenegesellschaft

What-the-film-Hans-filmproduktion

Hans von Brockhausen

Creative Director

Wegen zu wenig Talent in der musikalischen Früherziehung nie in den Recall geschafft, dirigiert er in seinem Kopfkino ein großes, kreatives Orchester. Spielt bei der Filmidee gerne die erste, manchmal auch die Arschgeige. Am Wochenende erst in der Bar, dann im Club zu Hause. Braucht viel Platz auf der Tanzfläche und wenig am Tresen.

What-the-film-Matthias-filmproduktion

Matthias Kuhn

Regie / Postproduktion

Jahrelang mit dem Bass auf der Bühne unterwegs, ist er in der Produktion und im Schnitt der vielseitige Taktgeber. Drückt er auf „Play“ bewegen sich die Wände im Büro oder deine Gänsehaut. Er liebt die Musik, vielmehr noch das Detail. Hat ein Fabel für Metal, kann seinen Kopf aber auch genussvoll zu klassischer Musik bewegen.

What-the-film-Max-filmproduktion

Max Weishaupt

Kamera

Bereiste mit seiner Band Tenside die Welt, kennt den Sound und den Geruch der Clubszene. Nennt das Kulturzentrum Backstage sein Wohnzimmer und will Freitag und Samstagabend nirgendwo anders sein. Mit der Kamera schafft er ästhetische Momentaufnahmen, mit dem Bass kann er nach wie vor die Tonleiter kurz und klein hauen.

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